Tourismus

„Zurück zur Natur“ wusste es schon der Zeitungsarchivar Gottlieb Sänger, alias Heinz Ehrhardt, im berühmten Film „Der letzte Fußgänger“. Machte der sich in den 60er Jahren noch frohgemut auf den Weg in den Schwarzwald, so entdecken heutige Wandertouristen den Nationalpark Hunsrück-Hochwald und das Naheland. Und genau in diesen Destinationen liegt Hoppstädten-Weiersbach in einer schönen Talweite, die mit der renaturierten Nahe wieder echte Auenlandschaften bietet.

Entlang der Nahe führt ein ca. 4,5 km langer Wassererlebnispfad, der an zahlreichen Stationen Wissenswertes für Flora und Fauna, aber auch über historische Besonderheiten bereithält. Von dort aus geht es beispielsweise zum 2 km entfernten „Keltischen Baumkreis“, der in der Nähe der keltischen Hügelgräber liegt, für die unsere Region auch berühmt ist.

Vorher lohnt es sich jedoch, einen Stopp bei der denkmalgeschützten Kirche Sankt Markus in Bleiderdingen zu machen und von dort aus auch einen schönen Blick über die Talweite zwischen Hoppstädten- und Weiersbach zu genießen.

Von Bleiderdingen (bei Weiersbach), dem ältesten Ortsteil unserer Gemeinde, aus sieht man im Norden Hoppstädten, wo ein schöner Wanderweg zu Gregors Hütte und zur Nohener Traumschleife führt.

Wer sich mit der Historie auseinandersetzen will, entdeckt in Hoppstädten einen ehemaligen jüdischen Friedhof, der von 1770 bis 1958 belegt wurde und ein wichtiges Kulturdenkmal ist. Müde vom Wandern und neuen Erkenntnissen bieten zwei Hotels und zahlreiche Ferienwohnungen die Gelegenheit, sich auszuruhen und fit zu machen für eine zweite Route, die beispielsweise direkt durch den Trauntalweg in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald führt.

Auch darben muss man am Hochschulstandort Hoppstädten-Weiersbach nicht. Verschiedene Speisegaststätten offerieren deutsche, italienische, türkische oder indische Spezialitäten.