Juli 2013

Fundsache

Am 31.05.2013 wurde auf dem Feldwirtschaftsweg „Auf der Platt” eine Handyschutztasche gefunden.In der Straße „Auf der Wirth” in Höhe der Hausnummer 8 wurde am 06.06.2013 eine Brille gefunden. Die Eigentümer können die Gegenstände im Gemeindebüro zu den bekannten Öffnungszeiten abholen.

 

Gemeindebüro geschlossen

Das Gemeindebüro ist in der Zeit vom 08.07. bis einschließlich 26.07.2013 wegen Urlaub von Frau Schunath geschlossen. Die Sprechstunden des Ortsbürgermeisters finden wie gewohnt statt.

 

Anmeldungen für den Kindergartenbus

Neuanmeldungen für den Kindergartenbus werden im Gemeindebüro von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr entgegen-genommen. Auch unsere Busfahrerin Brigitte Gutensohn nimmt Anmeldungen entgegen. Auskunft über freie Busplätze und Fahrplan erteilt ebenso Frau Gutensohn.

 

Neues aus dem Gemeinderat

Zur Wahl in die Vorschlagsliste der Verbandsgemeinde für die zu wählenden Schöffen für die Zeit von 2014 bis 2018 wurden Klaus Feis (CDU) und Bernd Keßler (SPD) vom Gemeinderat gewählt. Schöffen sind Laienrichter, die mit Stimmrecht bei den Kollegialgerichten mitwirken.

 

Dem auf Verbandsgemeindeebene fortgeschriebenen Flächennutzungsplan stimmte der Rat zu. Der Flächennutzungsplan ist ein Rahmenplan, in dem die Bebauungspläne der Ortsgemeinden aufgenommen sind. Für die Aufstellung eines Bebauungsplanes ist die Ortsgemeinde zuständig.

 

Wegen des Bahnhofsgebäudes Neubrücke, das der Ortsgemeinde gehört, war Architekt Mogk gekommen. Er stellte seine Pläne für den Ausbau des Bahnhofsgebäudes vor. So sollen im oberen Stockwerk drei Wohnungen (Appartements) entstehen. Die Ortsgemeinde will diese Wohnungen vermieten. Ursprünglich hatte die FH an der Anmietung Interesse bekundet, davon aber wieder Abstand genommen.

 

Die Änderung der Friedhofs- und Gebührensatzung wurde vertagt und an den Haupt- und Finanzausschuss und den Bauausschuss verwiesen. Die Verwaltung in Birkenfeld fordert, genau festgelegte auszuweisen.

 

Die Verlegung von sogenannten Stolpersteinen vor ehemals jüdischen Wohnhäusern beschloss der Rat. Es handelt sich um kleine Gedenktafeln aus Messing mit Beschriftung, die an die früheren jüdischen Bewohner erinnern sollen. In diesem Zusammenhang wurde gefordert, die vor Monaten gestohlenen beiden Gedenktafeln am Friedhof Hoppstädten wieder zu ersetzen. Damit sie für Altmaterialräuber uninteressant sind, wäre es sinnvoll, sie aus mineralischem Material herzu-stellen und für die Zukunft mit den bekannten Namen der aus der Gemeinde deportierten ehemaligen Mitbürger und Mitbürgerinnen zu versehen. Die gestohlenen beiden Kupfertafeln wurden am 9. 11. 1980 (Volkstrauertag) in einer Feierstunde übergeben, zu der viele Juden zum Teil von weit her gekommen waren.

 

Zum Bebauungsplan „Hinter Allerbach”, das ist das Gebiet am Seilgenfelder Weg nach Osten hin, würdigte der Rat die eingereichten Stellungnahmen und fasste den Satzungsbeschluss.

 

Zum Bebauungsplan „Im Stebel” an der Saarstraße beim Autohaus Waldherr/Bahnübergang würdigte der Rat die von den Trägern öffentlicher Belange eingereichten Stellungnahmen wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Aus formellen Gründen erfolgt hier eine erneute Offenlage in verkürzter Form.

 

Zur Generalsanierung der Leichenhalle / Fried-hofskapelle vergab der Gemeinderat im Rahmen einer Ausschreibung an die wirtschaftlichsten Bieterfirmen die Heizungsarbeiten für die Fußbodenheizung, die Maler- und Trockenarbeiten und die Fliesen- und Elektroarbeiten. Ferner wurden die Arbeiten für die Kälteaggregate vergeben. Während seit Anfang der 70er Jahre die drei Aufbahrungszellen gemeinsam an die Kühlanlage angeschlossen waren, wird künftig nur die belegte Zelle einzeln gekühlt. Bei jetzt möglicher Isolierung und angesichts der Stromverteuerung ist das technisch möglich und für die Zukunft sehr sinnvoll. Die aus Holz gefertigten Türen zu den Zellen werden aufgearbeitet und bleiben erhalten.

 

Fissler

Eine neue Pressenstraße hat die Firma Fissler im Werk Neubrücke offiziell in Betrieb genommen. Für die Fundamente musste eine Grube von 19 x 9 Meter und 5 Meter Tiefe ausgehoben werden. Die Maschine ist so groß wie ein Eisenbahnwaggon und wurde in Mailand gebaut, wo Fissler-Mitarbeiter zur Schulung waren. 350 – 450 Töpfe können in einer Stunde damit gefertigt werden. Nur 10 Minuten dauert die Umrüstung auf eine andere Größe. 7 Millionen Euro wurden in die neue Anlage investiert. Geschäftsführer Heribert Bollinger berichtete aus der Planungs-, Bau- und Vorlaufphase. Bis zu 30 Millionen Euro will die Firma Fissler bis 2015 im Kreis Birkenfeld investieren.

Weltweit beschäftigt die Firma 750 Mitarbeiter.

320 sind in Idar und 260 in Neubrücke tätig. In den nächsten 15 Jahren werden 50 % der qualifizierten Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, weshalb die Firma jetzt schon in Schulen und Hochschulen um geeigneten Nachwuchs wirbt.

Bei den Investitionen, auch in nachgelagerte Produktionsprozessen, handelt es sich nicht um Rationalisierung, sondern um Erweiterungen, erklärte Geschäftsführer Markus Keppka. Der Absatzmarkt floriere weltweit, vor allem in Asien.

Folkhard Fissler lobte den Standort Hoppstädten-Weiersbach, wo das Werk 1972 in Betrieb genommen wurde.

Landrat Dr. Matthias Schneider fand lobende Worte für die hohen Investitionen der Familie Fissler im Kreisgebiet.

Ortsbürgermeister Welf Fiedler betonte in seinem Grußwort, die Gemeinde freue sich über den Erhalt und den möglichen Zuwachs von Arbeitsplätzen, die Gewerbesteuereinnahmen und die dadurch bedingte Kaufkraft.