März 2010

Neues aus dem Gemeinderat

Zur Dorfflurbereinigung trug Herr Frowein vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Simmern vor. Er berichtete über Vorgehensweise und Verfahrensvorschriften. Die innerörtliche Flurbereinigung, welche staatlich gefördert wird, soll helfen, die Ortskerne zukunftsgerecht zu gestalten. Die Gemeinde kann das Verfahren anstoßen; Herr des Verfahrens sind jedoch die Eigentümer im Umlegungsgebiet. Bei 75 % öffentlichem Zuschuss kommen nur geringe Kosten auf die Verfahrensbeteiligten zu, da bezüglich der Grenzregulierungen Vermessungs-, Notar- und Grundbuchkosten nicht anfallen. Je nach Wunsch der Beteiligten kann sich das Verfahren über einige Jahre hinziehen, wobei bei Einigung Teile vorweg geregelt werden können. Bei gutem Willen ist hier vieles möglich. Das Verfahren kann gleichzeitig mit dem ebenfalls geförderten Dorferneuerungsverfahren durchgeführt werden. Es bleibt festzustellen, ob und in welchem Umfang seitens der Eigentümer in den Alt-Ortslagen Interesse besteht, um dann gegebenenfalls ein solches Verfahren einzuleiten.

Die Dachrinnenerneuerung am Wohnhaus Schulstraße 12 vergab der Rat an eine Fachfirma.

Die Lichtkuppeln über der Halle im Gemeindezentrum müssen erneuert werden. Sie sind seit 1984 auf dem Dach. Bei der Erneuerung soll darauf geachtet werden, dass die Kuppeln wärmegedämmt sind.  Es werden Angebote eingeholt.

Die Westgiebel der Wohnhäuser Brüchelstraße 11 und 13 sollen eine Wärmedämmung erhalten. Es werden Angebote eingeholt und Zuschussmöglichkeiten geprüft.

Rechengut aus Staustufen von Mosel und Saar will die Firma Veolia – früher Altvater – im Industriegebiet II an bis zu 50 Tagen im Jahr schreddern und dem benachbarten OIE-Kraftwerk zuführen, wobei Störstoffe vorher aussortiert werden. Der Gemeinderat hörte die beiden anwesenden Firmenvertreter an und befragte sie nach Lärm- und Staubentwicklung. Vor einer Entscheidung erfolgte ein Ortstermin, bei dem Mitglieder des Gemeinderates sich über eventuelle Lärm- und Staubentwicklung an Ort und Stelle beim Arbeiten der Maschinen informieren konnten. Die Schredderanlage wurde zu diesem Zweck eigens herbeigeschafft, mit entsprechendem Material befüllt und vorgeführt.

Über den Kindergarten und dessen Sachstand berichtete der Erste Beigeordnete Edmund Schulz dem Gemeinderat anlässlich einer Gesprächsrunde zwischen Kreisverwaltung, Bistum Trier, Kita-Träger und FH-Vizepräsident,  Neubrücke. Vier Gruppen werden im hiesigen Kindergarten nicht mehr in Frage gestellt. Wenn unter dreijährige Kinder hinzu kommen, könnten es sogar fünf Gruppen werden. Bezüglich der Sanierungskosten wurden unterschiedliche Summen genannt. Auf dem Campus in Neubrücke werde ein Kulturzentrum gebaut, in dem lediglich ein einzügiger Kindergarten für Kinder von Studierenden und auf dem Campus Beschäftigten eingerichtet werde. Ein konkreter Bedarf konnte noch nicht genannt werden. Die ehemalige Elementary-School in Neubrücke erscheint viel zu groß und steht zurzeit in der Verwaltung des Bundes. Mit der Aufforderung an Kirche und Verbandsgemeinde, die Kostenstrukturen der genannten Alternativen vernünftig darzustellen, habe sich die Gesprächs-runde zunächst einmal bis Ende Februar verab-schiedet, so Edmund Schulz. Die Ortsgemeinde wird an der Sache dran bleiben.

Fundsache

Am 03.02.2010 wurde auf dem Bürgersteig zwischen Fahrradweg und Fa. Wenz eine Digitalkamera gefunden. Der Eigentümer kann diese im Gemeindebüro abholen

Gemeindebüro wieder geöffnet 

Das Gemeindebüro ist nach Genesung von Frau Schunath ab sofort wieder geöffnet.

Schülerferienprogramm im Jugendhaus

Im März und im April bietet das Jura-Team wieder Ferienprogramme für Schüler an; Informationen über die Themen erteilt Frau Cecile Weber-Gemmel, Tel.: 06782/9837694.