Mai 2008

Aprilscherz

Der Artikel bezüglich des Eroscenters im Bahnhofsgebäude in Neubrücke war natürlich ein Aprilscherz.

 

 

DSL Breitbandversorgung I

Zur abschließenden Präsentation des Pilotprojekts “Breitbandförderung” traf sich die Projektgruppe mit Vertretern der Ortsgemeinde und des Bundesministeriums für Wirtschaft sowie der Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner. Koordinator Dieter Muernseer stellte die Ergebnisse der Bestandsaufnahme vor. Nachdem Hoppstädten-Weiersbach vom Bundeswirtschaftsministerium als eine von sechs mit Internet unterversorgten Regionen in Deutschland für das Pilotprojekt ausgewählt worden war, wurde eine Expertengruppe mit der Entwicklung von Technologieoptionen beauftragt. Dieter Muernseer von der Telekommunikationsfirma Muernseer Associates, Professor Dr. Ralf Lehnert von der Technischen Universität Dresden, Gerhard Kafka, Fachjournalist für Telekommunikation, und der Ingenieur Dr. Michael Koch sollten der Gemeinde mit Rat zur Seite stehen – beim Vorhaben, den Bedarf der Bürger an einer besseren Internetversorgung zu befriedigen. Bei einer ersten Bestandsaufnahme bestätigte sich die schlechte Breitbandversorgung in der Gemeinde: Nachdem zunächst der Bedarf ortsansässiger Unternehmen geklärt war, sollte eine Haushaltsbefragung über das Monatsblatt weitere konkrete Hinweise geben. Ein Rücklauf von lediglich zehn Prozent war dabei “ein trauriges Ergebnis”, wie Jörg Hachmeyer vom Bundeswirtschaftsministerium bedauerte. “Wir haben den Personenkreis, bei dem tatsächlich Bedarf besteht, nicht erreicht”, wies der Erste Ortsbeigeordnete Edmund Schulz insbesondere auf die 15- bis 30-Jährigen hin, die nicht unbedingt zu den Lesern des Gemeindeblattes gehören. Daher beschloss die Versammlung, eine erneute Befragung zu starten. Nun sollen Studierende der Fachhochschule die Bürger zu ihren Problemen und Wünschen bei der Internet-Nutzung interviewen. Anschließend will die Gemeinde einen Infoabend veranstalten. “Viele wissen gar nicht, wozu sie das Internet nutzen können”, vermutet Lehnert. Bei der ersten Befragung hat sich ergeben, dass vor allem das Surfen, aber auch das Ansehen von Videos und Internet-Telefonie zu den gewünschten Anwendungen gehören. Für Hoppstädten-Weiersbach kristallisieren sich drei konkrete Breitbandoptionen heraus. Zum einen DSL über die Telekom, zum anderen Powerline (PLC) über “Vype”, den Marktführer in dieser Technologie. DSL-Nutzer haben durch die herkömmliche Kupferdoppelader Zugang zum Internet. Beim weniger verbreiteten PLC erfolgt die Datenübertragung über die Stromleitung. Die dritte sich derzeit bietende Möglichkeit wäre eine Kombination aus beiden Anwendungen. Nachdem eine Entscheidung gefallen ist, so formulierte Abgeordnete Julia Klöckner, stelle sich die Frage “Was muss die Gemeinde tun, um vom Land Zuschüsse zu bekommen?” Schnelligkeit sei jetzt entscheidend.

 

Infos zum Projekt bei Manuel Weber

Tel.: 06782/989715 – D1 0171/1753733

 

 

DSL Breitbandversorgung II

Auch wenn die Haushaltsbefragungen in Hoppstädten und Weiersbach zum Thema Internet-Versorgung nicht das erhoffte Ergebnis brachten, einer konnte sich trotzdem freuen:

Clemens Schmidt gewann ein “dLAN 200 AV easy Starter Kit” der Firma Devolo. Hinter dem seltsamen Namen verbergen sich Adapter, mit denen Computer, Modem-Router oder Spielekonsole übers hausinterne Stromnetz verbunden werden können. Ein Datenfluss von 200 Mbit/sec ermöglicht nicht nur schnelles Surfen, sondern auch Internet-Fernsehen und -Telefonie.