November 2011

St. Martin

Der St. Martinszug wird dieses Jahr am Donnerstag,  dem 10.11., um 18.00 Uhr im Ortsteil Weiersbach stattfinden. Einstimmung durch Herrn Pfarrer Schmitz ist um 18.00 Uhr in der St. Markus Kirche. Von dort aus wird sich auch der Zug in Bewegung setzen.

Volkstrauertag

Am Volkstrauertag, Sonntag, 13. November 2011, sind zum Gedenken an die im Krieg Verstorbenen alle Bürgerinnen und Bürger um 11.45 Uhr am Ehrenmal auf dem alten Friedhof in Weiersbach eingeladen.

Weihnachtsbäume zur Ausgestaltung öffentlicher Plätze

Bürgerinnen und Bürger von Hoppstädten-Weiersbach, die Fichten zur Verwendung als Weihnachtsbäume zur Ausgestaltung an die Ortsgemeinde abgeben wollen, möchten sich bitte mit Herrn Bernhard Schneider, Tel.: 9590 oder Tel.: 6859 (Bauhof) oder mit dem Gemeindebüro Tel.: 2262 (vormittags) in Verbindung setzen.

Hobbykünstlerausstellung

Die Hobbykünstlerausstellung findet in diesem Jahr bereits am 19. und 20.11. im Gemeindezentrumstatt.

Öffnungszeiten: Samstag von 13.00 – 18.00 Uhr

                      Sonntag von 11.00 -18.00 Uhr

EINTRITT FREI!

Der Musikverein und die Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch.

Fundsache

Am 03.10.2011 wurde in der Saarstraße (Höhe Antalya Kebab) ein Schlüssel gefunden. Ebenso wurde auf dem Radweg am 08.10. ein Schlüssel mit Band gefunden. Die Eigentümer können diese im Gemeindebüro abholen.

Spende für die Jugendarbeit

Anlässlich des bei dem Stadtfest in Birkenfeld erzielten Erlöses aus dem Kuchenverkauf hat die Hirsch Apotheke 100,00 Euro für die Jugendarbeit in der Ortsgemeinde gespendet. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich recht herzlich.

Spende

Bedanken möchte sich die Ortsgemeindeverwaltung ganz herzlich bei der Firma T.T.E. Heyda für die Spende eines Teppichs für den Eingangsbereich des Gemeindezentrums.

Marcel Adam am 08.10.2011 im Gemeindezentrum

Zur Einstimmung gab es zwei französische Chanson-Klassiker von Charles Aznavour und George Moustaki (Le Mètéque), gefolgt von Ina Deters „Wenn du so bist wie dein Lachen“.

In der Eigenkomposition „‘s Onna uff de Bank“ erinnerte er sich an seine Kindheit in Hambach, als es weder Fernsehen, PCs noch Handys gab und sich die Frauen nach getaner harter Arbeit in Hof, Feld und Küche abends vor dem Haus auf der Bank trafen, aber dennoch nicht untätig blieben („es schält Grombeere fir Fritt“). Aus seiner neuen CD „Halleluja!“ stellte Marcel Adam dann sein Lied für

alle sensiblen Männer vor, denen eine eventuelle Trennung bevorsteht: „Wenn de mich verlässt, derf ich do mitgehn“.

Da bisher niemand den Osterhasen in einem Lied verewigte, hat sich Marcel Adam dieser „Diskriminierung“ angenommen und für und über „De Oschderhas“ geschrieben. Bevor er dieses  Loblied vorstellte, erzählte er in seiner gewohnt charmanten und humorigen Art dessen Entstehungsgeschichte. Und die wahren Fans haben  Marcel Adam bei diesem Stück „als Gastgeschenk“ auch einen Schoko-Osterhasen auf die Bühne gebracht.

Vor seinem „Chanteur de Blues Bleu“ stellte Adam seine hervorragenden Begleiter des Abends – Christian Conrad an der Gitarre und Christian Di Fantauzzi auf dem Akkordeon – vor. Vor der Pause präsentierte Marcel noch Nenas „Wunder geschehn“, normalerweise eine seiner Zugaben, aber er sich für den Abschluss etwas anderes ausgedacht.

Mit „Nichts bleibt wie es war“ begann der zweite Teil des Programms. Dieses von Hannes Wader stammende Lied wurde ebenso wie der Wunsch einer Dame aus dem Publikum „Die Muddergoddes uff em Bersch“ als Solo-Part ohne das Duo „Le Fine Equipe“ vorgetragen.

An die Einflüsse der portugiesischen Gastarbeiter in Frankreich erinnerte der mit französischem Text versehene Fado „La maison sur le port“. Amalia Rodriguez hat als Originalinterpretin (und Textschreiberin) seinerzeit den Wegfall des „(Freuden) Hauses am Hafen“ (und damit des Arbeitsplatzes der leichten Mädchen) im Rahmen einer Hafensanierung „bedauert“. (Marcel Adam: Einen solchen Text zu verfassen, hätte ich mich als Mann niemals getraut.)

Eine Hommage an die Elsässer, zu denen Lothringer eine ähnliche Hassliebe entwickelt haben  wie Saarländer zu Pfälzern, schlug sich in seinem Lied „Surkrut“ nieder, gefolgt vom „Hons im Schnoogeloch“, bei dem Publikum ebenso wie beim „Sauerkraut-Swing“ zuvor kräftig mitsang. Seine Gedanken über die Vergänglichkeit des Seins und die Wichtigkeit, jetzt und intensiv zu leben hat Marcel Adam in seiner Eigenkomposition „Mir läwe nimme long“ niedergeschrieben und vertont.

Nach „Lisboa“, einem stark vom Fado beeinflussten weiteren Lied von Charles Aznavour erzählte Adam dann im selbst komponierten Lied „Suzanne“ von seiner unerfüllten Jugendliebe. Zum Abschluss durfte – das ist eine gute Tradition uns fast schon ein Muss – Bonhoeffers „Von guten Mächten“ nicht fehlen.

Aber das Publikum im Hoppstädter Gemeindezentrum ließ die drei exzellenten Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne. Bei Adams sehr gefühlvoll vorgetragenem Klassiker „Inch Allah“ wurde die immer noch aktuell prekäre und weiterhin ungeklärte Lage zwischen Israelis und Palästinensern auf poetische Weise deutlich gemacht. Bei Pete „Wyoming“ Benders „Ich habe diese Frau geliebt“, einem mittlerweile zum Klassiker gewordenen deutschen Song, konnte das Publikum den Refrain vom Publikum lautstark mitgesungen. Den Abschluss eines unvergesslichen Abends, den sowohl die drei Musiker auf der Bühne als auch das begeisterte Publikum genossen haben, bildetet dann „La maladie d’amour“ von Michel Sardou. (Text: H. Kandybowicz)